Teil eines Werkes 
Der Frauenkrieg : 4.-6. Bändchen (1846)
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ſo komm' allein oder mit Remoneng, und wir plaudern beim Frühſtück, ich habe einen vortrefflichen Koch auf der Inſel Saint⸗George.

Ravailly lachte und ermuthigte ſeine Leute mit dem Blick. Während dieſer Zeit ſchickte ſich eine andere Compagnie an, aus den Schiffen zu ſteigen.

Canolles bemerkte, daß der entſcheidende Augen⸗ blick gekommen war, nahm die feſte Haltung und die ernſte Miene an, wie es einem mit ſo ſchwerer Ver⸗ antwortlichkeit belaſteten Mann geziemte und rief:

Halt, Ravailly; genug des Scherzes, Remoneng; kein Wort mehr, keinen Schritt mehr, keine Geberde mehr, oder ich laſſe ſchießen, ſo wahr, als dies hier die Fahne des Königs iſt und Ihr gegen die Lilien von Frankreich marſchirt.

Und die That mit der Drohung verbindend, warf er mit kräftigem Arme die erſte Leiter um, welche ihren Kopf über den Steinen des Walles zeigte.

Fünf oder ſechs von den eifrigſten Leuten ſingen gerade an hinaufzuſteigen; der Stoß ſchleuderte ſie nieder. Sie fielen und ihr Sturz veranlaßte ein un⸗ geheures Gelächter unter den Angreifenden und unter den Belagerten: man hätte glauben ſollen, es wären Schülerſchwänke.

In dieſem Augenblick verkündigte ein Signal, daß die Belagerer die Ketten geſprengt hatten, welche den Hafen ſchloßen. 1

Sogleich nahmen Ravailly und Remoneng eine Leiter, ſchickten ſich ebenfalls an, in die Gräben hinab⸗ zuſteigen, und riefen: 3 .Herbei, Navailles! zu den Sturmleitern! auf⸗

geſtiegen!

Mein armer Ravailly, rief Canolles,halt ein, ich bitte Dich!

Aber in demſelben Augenblick brach die Landbat⸗ terie, welche bis jetzt geſchwiegen hatte, in Lärmen