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„Wie mit dem Regiment Navailles?“ „Ja.“
„Meinem ehemaligen Regiment?“
„Demſelben. Es iſt, wie es ſcheint, mit Sack und Pack zu den Prinzen übergangen.“
„Wer commandirt es?“
„Der Baron von Ravailly.“
„Wirklich!“
„Kennt Ihr ihn?“
„Jaz ein trefflicher JZunge, brav wie ſein Schwert. Dann wird es wärmer werden, als ich glaubte, und wir bekommen Unterhaltung.“
„Was befehlt Ihr, Commandant?“
„Man verdoppele bie Poſten; die Soldaten ſollen ſich ganz angekleidet mit den geladenen Gewehren im Bereiche ihrer Hand niederlegen; eine Hälfte hat zu wachen, während die andere ruht; die wachende Hälfte ſ ſc hinter den Böſchungen verborgen halten. Wartet noch.“
„Ich warte.“.
„Habt Ihr irgend Jemand die Meldung des Bo⸗ ten mitgetheilt?“
„Niemand in der Welt.“:
„Gut. Haltet die Sache noch einige Zeit geheim. Wählt etwa zehn von Eueren ſchlechteſten Soldaten; Ihr müßt Wilddiebe und Fiſcher hier haben?“
„Wir haben nur zu viele, Commandant.“
„Wählt alſo, wie ich Euch ſage, zehn aus; gebt ihnen Urlaub bis morgen Mittag; ſie werden ihre Angeln in die Garonne werfen, ihre Schlingen auf der Ebene legen. Dieſe Nacht werden ſie ſicherlich von d'Eſpagnet und Herrn von Larochefoncault aufge⸗ fangen und ausgeforſcht.“
„Ich begreife nicht.“
„Ihr begreift nicht, daß die Angreifenden glauben ſollen, wir leben in völliger Sicherheit? Dieſe Men⸗ ſchen, welche nichts wiſſen, werden ihnen mit einer


