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„Ich ertheile Dir auch dieſen Befehl im Namen der Frau Prinzeſſin. Will Euere Hoheit,“ fügte Ca⸗ nolles ſich umwendend bei,„vielleicht die Gnade ha⸗ ben, meine Worte zu beſtätigen? Sie weiß, wie wich⸗ tig es iſt, daß dieſer Brief ſogleich überbracht wird.“
„Geht,“ ſprach die falſche Prinzeſſin mit einem
Caſtorin verbeugte ſich bis auf die Erde und
trat ab. „Nun,“ ſagte Claire, indem ſie ihre beiden Hände
gefalten und flehend gegen Canolles ausſtreckte,„nun entfernt Ihr Euch, nicht wahr?“
„Verzeiht... Euer Sohn, Madame 2
„Das iſt richtig,“ erwiederte Claire lächelnd,
Frau von Cambes hatte kaum dieſe Worte ge⸗ ſprochen, als man wirklich nach der Sitte jener Zeit an ihrer Thüre kratzte. Der Kardinal von Richelieu hatte, ohne Zweifel in ſeiner Liebe für die Katzen, dieſe Weiſe ſich anzumelden in die Mode gebracht. Während der langen Periode ſeiner Macht und ſeines
welcher auf dieſe Succeſſion wohl ein Recht hatte, und wäre es nur mit dem Titel eines natürlichen Er⸗ ben geweſen, endlich an der von Herrn von Mazarin. Man konnte alſo auch wohl an der der Frau Prinzeſſin ratzen.
„Man kommt,“ ſprach Frau von Cambes. „Gut, ich nehme meinen officiellen Charakter wie⸗
der an.“
Und Canolles ſchob den Tiſch bei Seite, zog den Stuhl zurück, griff nach ſeinem Hute und ſtellte ehrfurchtsvoll vier Schritte von dem Bett der Prin⸗
zeſſin auf. *„ Herein,“ rief die Vicomteſſe.


