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men von Oberofficieren anlegten; er ſah auch den würdigen Pompée, aufgeblaſen von Stolz, in einem orangefarbigen, mit Silber geſtickten Kleide, wie er ſich hochmüthig wiegte und wie Don Japhet von Arme⸗ nien auf den Griff eines ungeheuren Raufdegens drückte, während er hinter ſeiner Gebieterin ging, welche auf das Anmuthigſte ihr langes Atlaßgewand aufhob. Dann begann links durch eine entgegengeſetzte Thüre geräuſchlos das Gefolge der Prinzeſſin zu defiliren, welche Anfangs mit der Haltung, nicht einer Flüchtigen, ſondern einer Königin einherſchritt. Hierauf kam der
Stallmeiſter Vialas, der in ſeinen Armen, in einen Mantel eingewickelt, den kleinen Herzog von Enghien hielt. Lenet trug ein ciſelirtes Kiſtchen und Papier⸗ ſtöße, und der Schloßhauptmann endigte den Zug, der durch zwei mit entblößten Degen einherſchreitende Die⸗ ner eröffnet wurde.
Alle dieſe Menſchen entfernten ſich durch einen ge⸗ heimen Gang: ſogleich ſprang Canolles von ſeinem Obſervatorium herab und lief nach dem Gewölbe, deſ⸗ ſen Lichter mittlerweile ausgelöſcht worden waren. Da ſah er den ganzen Cortege nach den Ställen ziehen: man wollte abreiſen.
In dieſem Augenblick ſtellte ſich der Gedanke an die Verpflichtungen, die ihm durch die Sendung der Königin auferlegt waren, wieder vor den Geiſt von Canolles. Die Frau, welche ſich entfernen wollte, war der völlig gepanzerte und bewaffnete Bürgerkrieg, der, wenn er ſie entſchlüpfen ließ, abermals das Einge⸗ weide Frankreichs zerfreſſen ſollte. Allerdings war es
für ihn, den Mann, ſchmählich, ſich zum Spion und
Wächter einer Frau zu machen; aber es war auch eine Frau, jene Longueville, weche das Feuer an vier Ecken von Paris gelegt hatte. Canolles lief nach der den Park beherrſchenden Terraſſe und näherte ſeinen Lippen das filberne Pfeifchen. Es wäre geſchehen geweſen um alle dieſe Vorbe⸗


