Teil eines Werkes 
Der Frauenkrieg : 4.-6. Bändchen (1846)
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als er, kaum in den Hof getreten, trotz der tiefen Fin⸗ ſterniß der Nacht vier Männer einherſchreiten und durch dieſelbe Thüre, durch die er hinausgegangen war, ein⸗ zutreten ſich anſchicken ſah; dieſen vier Männern ging derſelbe Kammerdiener voran, der ihn bei den Prinzeſ⸗ ſinnen eingeführt hatte. Ein anderer Mann folgte von hinten in ſeinen Mantel gehüllt.

Auf der Thürſchwelle blieb die kleine Truppe, die nrjahit des Mannes im Mantel erwartend, ſtille

ehen.

Ohr wißt, wo er wohnt, ſagte dieſer mit gebie⸗ teriſchem Tone, ſich an den Kammerdiener wendend; Ihr kennt ihn, da Ihr ihn geführt habt. Ueberwacht ihn ſo, daß er nicht hinaus kann. Stellt Eure Leute auf der Treppe, im Gange, gleichviel, wo Ihr wollt, auf, wenn er nur, ohne etwas zu vermuthen, ſelbſt bewacht iſt, ſtatt Ihre Hoheiten zu bewachen.

Canolles machte ſich unbemerkbarer als eine Vi⸗ ſion in einer Ecke, wohin die Nacht ihren dichteſten Schatten warf; von hier aus ſah er, ohne bemerkt zu werden, die vier Männer, die man ihm zu Wächtern gab, unter dem Gewölbe verſchwinden, während der Mann in dem Mantel, nachdem er ſich verſichert hatte, daß ſeine Befehle ausgeführt wurden, den Weg wie⸗ der einſchlug, auf welchem er gekommen war.

Das zeigt noch nichts Genaues an, ſagte Ca⸗ nolles, ihm mit den Augen folgend,denn der Aerger kann ſie veranlaſſen, mir Gleiches mit Gleichem zu vergelten; wenn nur dieſer Teufel von einem Caſtorin nicht ruft, ſchreit, irgend eine Dummheit begeht!... Ich habe Unrecht gehabt, ihn nicht zu knebeln. Leider iſt es jetzt zu ſpät. Vorwärts, wir wollen unſere Runde beginnen.

. Nachdem Canolles einen forſchenden Blick hatteumher laufen laſſen, durchſchritt er den Hof und gelangte zu

dene ßlügel des Gebäudes, hinter welchem die Ställe