um weiter zu ſehen, entwickelte, von Eiferſucht getrieben und auf eigene Rechnung lauerte. In dem Augenblick, wo der junge Mann in ſei⸗
nem Innern dieſe Reihenfolge von Schlüſſen vollendete,
die ſich an einander ketteten, wurde die Thüre ſeines Zimmers geöffnet, und Meiſter Biscarros trat ein. „Mein lieber Wirth,“ ſagte der junge Mann, ohne demjenigen, welcher zu ſo gelegener Zeit bei ihm ein⸗ trat, Zeit zu laſſen, den Beweggrund ſeines Beſuches zu erklären, einen Beweggrund, den er überdies errieth,
„mein lieber Wirth, kommt hieher und ſagt mir, wenn meine Frage keine Unbeſcheidenheit iſt, wem
jenes kleine Haus gehört, welches man da unten wie
einen weißen Punkt mitten unter den Pappeln und
Adamsfeigenbäumen erblickt?“
Der Wirth folgte mit den Augen der Richtung des Zeigefingers und erwiederte, ſich an der Stirne kratzend, mit einem Lächeln, das er ſpöttiſch zu ma⸗ chen ſuchte:
„Meiner Treue, bald dem Einen, bald dem An⸗ dern,.. Euch, wenn Ihr einen Grund habt, die Ein⸗ ſamkeit zu ſuchen, mag es Euer Wunſch ſein, Euch
lbß zu verbergen, oder irgend Jemand ſonſt zu ver⸗ ergen.“. Der Jüngling erröthete..
„Aber wer bewohnt gegenwärtig dieſes Haus?“ fragte er.
„Eine junge Dame, die ſich für eine Wittwe aus⸗ gibt, und die der Schatten ihres erſten und vielleicht auch ihres zweiten Gatten von Zeit zu Zeit beſucht.
Nur iſt Eines zu bemerken: dieſe zwei Schatten ver⸗
ſtändigen ſich ohne Zweifel unter einander und kom⸗ men nie zu gleicher Zeit.“ 3 „Und ſeit wann,“ fragte lächelnd der junge
wie es ſcheint, ſo bequeme Haus?“
ſchließen, den er, ſich in ſeinen Steigbügeln erhebend,
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Mann,„bewohnt die ſchöne Wittwe das vereinzelte,
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