nung noch als eine Auskunft betrachtet werden; heut zu Tage möchte ſie viel zu unbeſtimmt ſein.
„Herr Eugene, ſchwarz, das Band der Ehren⸗ legion...“ wiederholte Fernande, indem ſie ihr Ge⸗ dächtniß zu Hilfe nahm, dann wandte ſie ſich wieder zu Mademoiſelle Cornelie und ſagte:„und erinnern Sie ſich nicht, daß Sie während des Jahres, welches Sie nun in meinen Dienſten find, dieſen jungen Mann geſehen haben?“
„Niemals, Madame!“
„So wollen wir ſehen, wer es ſein kann. Iſt es Eugene d'Erville?“
„O nein, Madame, der iſt es nicht.“
„Eugene de Caſtelluix?“
„Der iſt es auch nicht.“
„Eugene von Clos⸗Benaud?“
„Auch der iſt es nicht.“
—„Wenn dies der Fall iſt, ſo ſagen Sie, meine Theure, dieſem Herrn, daß ich nicht zu Hauſe bin.“
„Wiel Sie befehlen mir!...„
„Gehen Sie.“
Fernande ſprach dieſes letzte Wort mit einer ſol⸗ chen Würde einer Theaterprinzeſſin aus, daß ſich die Zofe, ſo ſehr ſie auch Luſt hatte, die Sache ihres Schützlings zu verfechten, gezwungen ſah, abzutreten, und dem Befehle, der ihr ſo beſtimmt gegeben worden, Folge zu leiſten. 1
Mademoiſelle Cornelie ging alſo hinaus, und Fernande nahm mit einer noch zerſtreuteren und ver⸗ drießlicheren Miene als zuvor das Manuſcript wieder auf, allein ſie hatte noch keine vier Verſe darin ge⸗ leſen, als ſich die Thüre ſchon wieder öffnete, und die Zofe wieder eintrat.
„Nun, Sie kommen noch einmal!“ ſagte Fer⸗ nande in einem Tone, welcher ernſt zu ſein verſuchte, her, aber ſchon viel von ſeiner Strenge verloren
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