Teil eines Werkes 
3. Bd. (1835)
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gabel bewaffnet, gegen drei ſtattliche Ritter zu Pferde auf. Nein, da würde ich Euch einen ganz andern Rath geben, wenn Ihr anders Luſt habt, ihn anzuhören. Ich an Eurer Stelle ginge nach Braunſchweig und ſuchte Dienſt am Für⸗ ſtenhof; des Herzogs ſchöne Tochter ſoll, wie ich für gewiß gehört habe, nächſtens an das Schooßkindchen der Münchner Herzoge, an die⸗ ſen ſanften, lammfrommen, lieben, guten Albrecht verlobt werden, der ſich ſtundenlang hinſtellen kann und den Sternen zur Laute Lieder vorſingt, damit dieſe ſie nach Augsburg zu ſeinem ſchönen Engel tragen; es wäre köſtlich, wenn Ihr die⸗ ſem blaſſen Schwärmer die Braut abgewinnen könntet; und es mag Euch auch nicht fehlen, Euer Vater hat Kleinodien genug aus Frankreich mitgebracht, welche als Euer künftiges Erbe Euch ſchon jetzt angehören, wenn Euer Vater ſie nicht etwa zufällig früher an Wieland verſchenkt; und, mag mir nun Einer ſagen, was er will, mit Putz kirrt man eben Frauen. Oder, wie ware es, wenn Ihr an den Hof des Branden⸗ burgers zöget? Der kann Euch gewiß genug zu ſchaffen geben.

Ich meine wohl auch, denn er hat meinem