Teil eines Werkes 
2. Bd. (1835)
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ten mit ihren Reitern bis an die Mündung der Straße Saint Antoine.

Beinahe in demſelben Augenblicke, als die Edel⸗ knechte den Herzog verlaſſen hatten, ſtürzte aus dem genannten Hauſe eine Rotte vermummter Ge⸗ ſellen auf ihn, umringte ihn und ſchrie:à mort, à mort!

Feu d'enfer! rief der Bedrohte,habet acht und hütet Euch; ich bin der Herzog von Orleans!

Den ſuchen wir eben, erwiederte wild lachend einer aus der Rotte und holte gegen Or⸗ leans mit der wuchtigen Streitart ſo tüchtig aus, daß er dem Herzog mit einem Hieb die linke Hand abſchlug, welche den Sattelknopf feſt hielt. Der Hieb war das Signal zu einer Unzahl von Schwerrſtreichen und Keulenſtößen, welche jetzt auf Orleans niederſauſ'ten. Raſch ließ dieſer den Zügel, den er in der andern Hand hielt, fahren, und wollte ſich vertheidigen. Aber ebenſo raſch riſſen ihn die Verſchwornen vom Sattel. Er lag am Boden, die alte Tapferkeit kehrte ihm jetzt in der Todesnoth wieder; da er ſich von allen Seiten umzingelt ſah und ſich nicht wieder erheben konnte, focht er auf den Knieen, mit