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Elisabeth : Erzählung / von Henriette Hanke, geb. Arndt
Entstehung
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ſpukhafte Alte, die ich; Gott verzeih mir die Suͤnde! fuͤr des Teufels Großmutter hielt waltete als Schaffnerin der Hoͤlle hin und her. Die qualmende Hitze verhielt mir den Athem, meine Phantaſie rang ſich los von dieſen Bil⸗ dern der Verdammniß, und an der Schwelle des Erwachens erkannte ich erſt die Schmiede, und meine gute Regine, der ich im Schlafe ſolch eine Schmach zugefuͤgt, daß ſie wachend mir des⸗ halb boͤſe ſeyn wuͤrde. Es dauerte lange, ehe meine klopfende Pulſe beſaͤnftiget ſchlugen. End⸗ lich legte ſich die Aufregung des Gemuͤths, und ich ſchlief wieder ein.

O Vater! welch ein ſchoͤner Traum war es nun, der wie aus der Ruhe tiefſtem Quell in meine Seele floß! Ich war in der Kirche, und alles feſtlich darin angethan. Um die Emporbuͤh⸗ nen woͤlbten ſich gruͤne Zweige laubenhaft in ein ander, und die Saͤulen waren mit Palmen um wunden. Die Verſammlung blieb ſtill, nur die Orgel ging leiſe und feierlich. Ich ſchlich in an⸗ daͤchtiger Scheu durch die gedraͤngten Reihen dem Altare zu, und ſah mit Entſetzen das ſteinerne Getaͤfel am Boden, da, wo der Juͤngling ſtand und ſaß, wie mit blutigem Thau beſprengt. Auf einmal bewegte ſich die Staͤtte unter mir, das