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nicht, daß dieſes Gleichniß ſich als ein trauriges Vorbild erfuͤllen, und die jugendliche Koͤnigin nach einem Jahrzehend am gebrochnen Herzen ſterben wuͤrde.“
„Sollte dies wirklich der Fall geweſen, und uͤberhaupt moͤglich ſeyn?“ fragte Eliſabeth mit dem zarteſten Antheile des Mittleids.
Ihr Vater zuckte die Achſeln, und antwor⸗ tete:„man ſagte ſo. Doch muͤſſen auch wir bei der Betrachtung dieſes fruͤhen Todes mit dem Dichter ſagen:
Wer den Beſten ſeiner Zeit genug gethan, Der hat gelebt für alle Zeiten!
„Auch lag es in dem Geſchick der hochſeli— gen Frau, daß ſie ſo bald vollendet wuͤrde. Ihr Leben war ein Sonnenblick der goͤttlichen Gnade bis auf die Wolke, welche gegen das Ende ihrer kurzen Laufbahn die Rathſchluͤſſe des Ewigen ver⸗ huͤllte, und dieſe Wolke hob ſie himmelan!“
Eliſabeth ſchlug den frommen Blick zur blauen Hoͤhe auf, und ein Laͤcheln der Geduld umſchwebte ihre Lippen.
Nach einer Pauſe, worin der Paſtor einen friſchen Anlauf zu ſeiner Weiterrede nahm, be⸗ gann er aufs Neue wie folgt:
„Wir ſetzten nun unverweilt unſere Heim


