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einen Sohn
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— ich will Dich nicht taͤuſchen. Holm iſt wirk⸗ lich nicht mein Sohn, aber mein und meines Weibes nur allzu theuer erkaufter Zoͤgling. Man raubte uns als Kind unſre aͤlteſte Tochter, mit Namen Blanka, und wir fanden an ihrer Statt — ihn als Knaben, und nannten ihn Holm.“
„Wie? und Ihr hieltet ihn nicht fuͤr einen Wechſelbalg, und warft ihn aus den Fenſtern Eurer Burg?—
„Ich geſtehe Dir, daß ich mich verſucht fuͤhlte, ihn wenigſtens wieder in den Wald tragen zu laſſen, aus dem er, ſeiner Farbe nach, zu kommen ſchien; allein das edle Herz meiner trefflichen Editha, das Gott tauſendmal ſeegnen wolle, gab das nicht zu, ſo groß auch immer ihr Schmerz um die geliebte Tochter war; ſie iſt dem Verwaiſten eine treue Mutter geweſen, und ſo bin auch ich dem ruͤſtigen viel verſpre⸗ chenden Knaben ein Vater worden, und habe Ehre und Freude an dem wackern Jungen er⸗ lebt, der einer unſrer wackerſten Degen im Heer, dabei uns ein gehorſamer Sohn, und unſerm Albedill ein liebender Bruder iſt!“
„Wie aber— wenn bei alle dem— blaues Blut ſagen die Spanier— in änen Adern floͤſſe?— vielleicht gar Zigeuner...“


