Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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der Erwaͤhnung, daß Lord Douglas die Antraͤge eines treuloſen Verraths mit Verachtung ver⸗ warf und ſich bereitete, ſeine Treue mit dem Tode zu beſiegeln; gluͤcklich, wenn er dadurch das Leben der Geliebten und ſeines Sohnes ſicher zu ſtellen vermochte, um die eine ſo fuͤrchterliche Beſorgniß ſein Herz zerriß, daß ſie alle Pein ſeines entſetzlichen Aufenthalts weit uͤbertraf. Unterdeſſen erreichte auch die bedauernswuͤrdige Roſaura, als der Ritter außen blieb, ihr Ge⸗ ſchick, daß ſie mit toͤdtender Gewißheit voraus ſah. Daß er in die Haͤnde ihrer Feinde gefallen ſeyn mußte, war ihr bereits zur Gewißheit wor⸗ den, denn wie haͤtte ein Zweifel an ſeiner Treue in ihre Seele kommen koͤnnen? Zu dem Schmerze um ihn geſellte ſich die muͤtterliche Angſt um das Schickſal ihres Kindes, da ſie nun alle Au⸗ genblicke einer Entdeckung entgegen ſah. Sie wußte, daß oͤfters Hirten in das Thal herab ſtiegen, ihre entlaufenen Ziegen zu ſuchen, und ſeit einiger Zeit war auch die ihrige wieder zu der Heerde, von der ſie genommen war, zuruͤck gelau⸗ fen, jedoch regelmaͤßig zu dem kleinen Roſario wiedergekehrt, um ſich von ihrer Milch zu be⸗ freien und ihn zu ſaͤugen; ſo beſchloß ſie, wenig⸗ ſtens den Knaben zu retten, und ihm Freiheit und