Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Es ward hohe Zeit, ſich zu der Herzogin zu begeben, und ſobald es auch den Rittern er⸗ laubt war, ihr ihre Huldigung darzubringen, nahm Lord Douglas Gelegenheit, der edlen Be⸗ ſchuͤtzerin ſeiner Tochter, die gluͤckliche Entde⸗ ckung ihrer Geburt, ſo wie ihre Verlobung mit dem Graf Trautwangen, ihrem Retter, im Bei⸗ ſeyn aller ſie umgebenden Damen bekannt zu machen. Froh und theilnehmend bezeigte Fio⸗ rina ihrer Guͤnſtlingin die wohlwollenden Ge⸗ fuͤhle eines ſchoͤnen Herzens, und ihrem Beiſpiel nachahmend, uͤberhaͤufte man ſie mit Gluͤckwuͤn⸗ ſchen, die vielleicht nicht frei von Neid und Ei⸗ ferſucht waren. Auch der Herzog, von dieſen unerwarteten Ereigniſſen in Kenntniß geſetzt, blieb mit ſeiner Theilnahme um ſo weniger zuruͤck, als Douglas der Ueberbringer ihm wichtiger und angenehmer Bothſchaft war, da es wirk⸗ lich ſchien, als wuͤrde die Wahl zum roͤmiſch⸗ deutſchen Kaiſer, von Seiten der Union auf ihn fallen, da er unter den katholiſchen Fuͤrſten al⸗ kein ihr Bundesgenoſſe worden war. Er gab noch den Abend ein prachtvolles Feſt, das ſich

mit einem glaͤnzenden Balle beſchloß, wie er,

ſagte, zu Ehren der ſtatt gefundenen Entdeckung,

und der Verlobung des Rheingrafen Trautwan⸗