Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Preis⸗ und Kampfſpielen Theil; das Gluͤck zeich⸗ nete auch ſeine erprobte Geſchicklichkeit guͤnſtig aus, und als Ritter Trautwangen den Dank

aus den Haͤnden der lieblich ergluͤhenden Edi⸗

tha eine goldne Kette mit dem Bruſtbilde des Herzogs, und eine himmelblaue Schaͤrpe von

ihrer Hand empfing, reichte ihm die Herzogin

den letzten Preis, einen goldnen Pokal, den er gewonnen hatte.

Ihr ſeyd zu rechter Zeit erſchienen, Herr Ritter!(laͤchelte ſie mit ihrer anmuthigen Huld) um jenen Sohn des Gluͤcks zu verhindern, daß er nicht alles an ſich nahm.

Und dennoch, Frau Herzogin, wuͤrde ich ihm gern jeden Preis goͤnnen!(antwortete Dou⸗ glas) er iſt mein Waffenbruder und Freund, wiewohl wir ſehr verſchieden an Jahren ſind. Traͤgt doch der ſtolze junge Waldhaum gern den Reif und das Eis des Winters

Nach beendigtem Ritterſpiel bewillfonimten ſich die beiden Kriegskameraden mit traulichem Handſchlag und Douglas bekraͤftigte die Vermu⸗ thung des Herzogs von ſeiner Gegenwart; er kam wirklich in Auftraͤgen ſeiner Feldherrn.

Von Dir habe ich ſchon gehoͤrt!(ſetzte er freundlich hinzu) Es war voraus zu ſehn, daß