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nes Herzens. Endlich endete der großmuͤthige Streit damit: daß wenn im Verlaufe eines Jah⸗ res, welches Editha dem Dienſte ihrer guͤti⸗ gen Dame, der Herzogin, weihen wolle, Edi⸗ thas Herkunft noch unentdeckt bleiben ſollte, ſie ihrem Verlobten an den Altar folgen wolle. Unter ſo guͤnſtigen Ausſſchten, und ſo zar⸗ ter Pflege genaß der Verwundete ſehr bald, und ſah ſich im Stande am Hofe zu erſcheinen, wo er als ein Wunder deutſcher Kraft angeſtaunt ward. Der Herzog empfing ihn aus Politik, hinſichtlich ſeiner Anſtellung in dem ihm be⸗ freundeten Heere der Union, ausgezeichnet und huldvoll, ihm alles Lob ſeiner erprobten Ta⸗ pferkeit ſpendend; und die edle Herzogin bewies ihm jene ſo wohlthaͤtige Freundlichkeit, die von der Charis begleitet, dem Sieger und dem Hel⸗ den ſo erhebend iſt. Man beſtrebte ſich jetzt Edithas glaͤnzende Rechtfertigung, und des Rit⸗ ters ehrenvollen Sieg durch praͤchtige Feſte zu feiern, und ſo begann das verlobte Paar den erſten Lenz der jungen Liebe, unter den gluͤck⸗ lichſten Vorbedeutungen. Ende des erſten Theils.


