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ſam und feierlich ein; ihnen folgte der Ritter ſelbſt, und ihm ſeine Knappen und Stallmei⸗ ſter, und ſo in abgemeſſenem Schritt einigemal die Runde machend, hielt endlich der Zug, dem Thronſitz gegenuͤber, und der Graf einige Schritte vorreitend, ſein Roß mit ritterlicher Gewand⸗ heit regierend, zog das Helmgitter auf, jeder⸗ mann ſeinen Anblick goͤnnend, und gruͤßte mit gezognem Schwerdt nach dem Balkon hinauf, ſo anmuthig und herrlich, daß ihm die leicht er⸗ regten Frauenherzen alsbald zuflogen. Neben ihn trat jetzt der Herold, ſtieß in die Poſaune, und erhob folgenden Spruch:
„Hier ſtehet Albedill Trautwangen,
Ein Ritter edel von Geburt,
Am Rhein ein maͤcht'ger deutſcher Graf,
Der oft in Schlacht und Krieg ſein gutes Schwerdt
Und ſeines Armes Staͤrke hat erprobt!
Bereit iſt er, zu kaͤmpfen und zu fechten
Mit jedem der die Unſchuld laͤſternd zeiht
Betrugs, und Meuchelmords, und Argliſt fauͤhig;
Sein Leben ſetzt er ein fuͤr Editha!
Hervor zum Kampf wer ſie zu laͤſtern wagt!“
Nach dieſer Ausforderung warf der Ritter
ſeinen Handſchuh in die Schranken, Trommeten⸗ ſtoß ertoͤnte, und die Seinen entfernten ſich, auffordernd den hellen Blick umher; blitzend hielt


