ihrige. — denn daß es Unmehr einung
aufg⸗ esengel nettrank erſchro⸗
ſehdd! Erden en!“
naͤher as An⸗ t nicht reueſten ſe Meu⸗ on Al⸗ dir ie n/ Wim ld ver⸗ nſt als
— 181—
die Jungfrau ſehr ſanft) aber ich kann Euch nicht hintergehen. Nicht geziemt ſich's daß die Schuld auftrete fuͤr die Unſchuld zu kaͤm⸗ pfen, und wenn Ihr meintet, Euch meine Liebe dadurch zu erwerben, ſo wuͤrdet Ihr gar ſehr irren, denn ich kann meiner Neigung, die Ihr verwirkt habt, nicht gebieten, und durch falſche Verſprechen Euch eben ſo wenig hintergehen. Laßt mich ruhig ſterben, Muskitos!(ſetzte ſie mit geruͤhrter Stimme hinzu, als ſie das Auf⸗ lodern des wildeſten Zorns an ihm bemerkte) und kann es Euch beruhigen, ſo nehmt die Ver⸗ ſicherung von mir an, daß ich Euch verzeihe!““ „Nicht alſo, nicht alſo!(ſtuͤrmte der Er⸗ griffene) nicht Deine Verzeihung— Deine Liebe will ich! ſie zu erringen wird mein Arm alles vor ſich her in Staub werfen, ſag! warum haſt Du mir nichts zu geben als— Haß!“ „Nicht Haß, Muskitos!(verſetzte ſie) Die ſterbende Chriſtin, die Gnade ſucht, darf auch gegen den Feind keinen Haß empfinden, aber nochmals bitte ich Dich: laß mich ſterben! greife nicht in das Rad meines Verhaͤngniſſes, denn ſelbſt vergebens wuͤrdeſt Du ſiegen. Ich kann ſterben— Deine Liebe annehmen— erwiedern — kann ich nicht!“


