Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

180

ſey naͤher und thaͤtiger, als ſelbſt die ihrige. Er entließ Ninetten und unſern Leſern denn wir ſetzen beſcheidener Weiſe voraus, daß es uns an dieſen nicht fehlen wird; iſt nunm ehr gewiß das Naͤthſel ſeiner ploͤtzlichen Erſcheinung bei Editha geloͤſt!

Durch das Geraͤuſch ſeines Eintritts aufg⸗ ſchreckt, glaubte die Jungfrau den Todesengel kommen zu ſehn, der ihr den Schlummertrank braͤchte, und minder wuͤrde ſie vor dieſem erſchro⸗ cken ſeyn, als vor Muskitos.

O Himmell(rief ſie erbebend) Ihr ſeyds! auch die letzten Augenblicke, die mir auf Erden noch uͤbrig ſind, wagt Ihr zu unterbrechen!

Zuͤrne nicht, Editha!(verſetzte er, naͤher tretend, und verſunken wie es ſchien in das An⸗ ſchauen ihrer Schoͤnheit, welche die Furcht nicht zu entſtellen vermocht hatte) Lerne den Treueſten Deiner Freunde beſſer wuͤrdern! Nicht eitle Neu⸗ gier bringt mich hierher, ich habe mich von Al⸗ lem unterrichten laſſen und ich komn Dir an⸗ zukuͤndigen, daß ich in Kaͤmpfer ſeyn, im Kampfe auf Tod und Leben Deine Unſchuld ver⸗ theidigen will, wenn Du mich anerkennſt als Deinen Ritter.

Ich danke Euch, Muskitos!(antwortete