Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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wohnern Deutſchlands, ein neuer Quaͤlgeiſt her⸗ vor, ſammelte die Seinen, die ihn mit wilder Freude begruͤßten, und zog jetzt aus auf eigne Hand zu kaͤmpfen; ſeine immer noch fortgluͤ⸗ hende Leidenſchaft ſuchte Editha, und da er von dem Einſiedler Gratianus vernommen: ſie habe uber die Alpen gewollt, faßte er den Entſchluß, einen Streifzug nach Italien zu machen, um ſie aufzufinden. Der Altfrau ſagte er: wie der Zuſtand der ihnen verzweigten Horden der Cingaren in Ungarn und Liefland es noͤthig ma⸗ che, daß er ſich einmal nach ihnen umſehe, und ſchied von ihr, mit Gold und Pracht uͤberhaͤuft, als Stahlritter. Aber ihr Abſchied von ihm war ernſt und traurig, und kopfſchuͤttelnd

ſprach ſie:

„Der Geier kann nicht raſten, wenn er

Beute wittert, fort ziehts ihn— und waͤrs zum

Verderben! ich warne Dich, Muskitos, denn nicht guͤnſtig ſtehn die Himmelszeichen fuͤr Dich.

Wahre Dich fuͤr Frevel, denn ſonſt vernichtet 1

er Dich!“

Aber ſehr bald verklangen in des Stahlrit⸗ ters Ohr, dieſe warnenden Toͤne, er wandte

ſein Roß den Alpen zu, und nahm nur wenige.

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