Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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ſelbſt vermochte nicht mehr, ſie vom Tode zu er⸗

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neuen Glauben, von dem man in ſeinen Staa⸗ ten als von einer Eingebung des Satans ſprach, und da ſie ſich nicht bekehren wollte, ſo erho⸗ ben die Moͤnche und Geiſtlichen, von Ambro⸗ ſius geleitet, ihre Stimme, erklaͤrten ſie der Zau⸗ berei, und folglich auch des meuchelmoͤrderiſchen Anſchlags auf das Leben des Herzogs ſchuldig, und bedrohten jeden katholiſchen Ritter mit dem

Bannſtrahl, der es wagen wuͤrde, die Sache

einer Ketzerin zu vertheidigen. Im Augenblick erkalteten die Gemuͤther fuͤr Editha, man fing an ſie zu verdammen, man hielt ihre bezau⸗ bernde Schoͤnheit fuͤr ein Werk des Boͤſen, der Enthuſiasmus, den ſie im Gefaͤngniß erregt hatte, fuͤr Zauberei, ja man ſagte, ſie ſey durch Huͤlfe der boͤſen Geiſter aus einem Knaben in ein Maͤdchen verwandelt worden, und was ſie umgebe, ſey ein Blendwerk der Hoͤlle. Meh⸗ rere fanatiſche, von den Moͤnchen aufgewiegelte Ritter, erboten ſich ihre Strafbarkeit zu verfech⸗ ten, allein an einem Kaͤmpfer, der ihre Unſchuld vertheidigen wollte, mangelte es noch am Vor⸗ abende des, von dem Herzog zum Gottesgericht anberaumten Tags; fand ſich keiner, ſo war Edithas Verbrechen bewieſen„ und der Herzog