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ich feſt uͤberzeugt, daß keine Strafe, die Ihr uͤber Antonio verhaͤngen koͤnnet, dem gleich kommen kann, was er durch Almirens Tod Zeit ſeines Lebens leiden wird.“—
„Glaubt mir, Marquis!“— verſetzte der Großinquiſitor,—„daß wir ſtets bereit ſind auf Umſtaͤnde zu achten, die des Verbrechers Schuld vermindern. Wollte man dem Laſter aber geſtat⸗ ten, unter was immer fuͤr Unſtaͤnden ungeſtraft zu handeln, ſo wuͤrde dadurch nur Aufmunterung fuͤr neue Verbrechen erzeugt. Wahr iſt es, daß Antonio ſeinen Anſchlag nicht ausfuͤhren, und Almira dem Kloſter entreißen konnte, daher ſey ihm auch das Leben geſchenkt. Auf jedem Fall aber muß er ſich einer bedeutenden Geldbuße un— terziehen, waͤhrend ſich Valedia jener Strafe unterwerfen ſoll, welche ihr die Aebtiſſin der Do— minikaner⸗Nonnen beſtimmen wird.— Al⸗ mirens Leichnam wird uͤbrigens Euch Fernan⸗ do de Coello nebſt dem Auftrage uͤbergebem daß Ihr ſowohl ihm als Ferendez's Ueberreſte mit dem ihrem Stande geziemenden Gepraͤnge zur Erde beſtattet.“
Gluͤcklich genug, das Schickſal ſeines Freun— des Antonio in ſo weit geſichert zu ſehen, be⸗ gab ſich Denia endlich in Fernando's Geſell⸗


