Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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hatte, und verftel Gemuͤthsſtimmung.

Selbſt ſeine Diener hielten dieſe Verwuͤſtung fuͤr Vorbedeutung eines ſchweren Ungluͤcks und bald verbreitete ſich die Sage unter ihnen, daß ihr vielgeliebter Herr vom Tode eben ſo ſchnell und unverhofft hinweg gerafft werden wuͤrde, wie die ploͤtzlich verwelkten Fruͤchte ſeines Gartens. Zu ihrer innigen Freude verging aber ein Monat, ohne daß ſich dieſe Vermuthung bewaͤhrt haͤtte. Auch der Marquis beruhigte ſich endlich wieder, wen⸗ dete ſeine ganze Aufmerkſamkeit auf ſeine Buͤcher⸗ ſammlung und beſchaͤftigte ſich mit zwei der ver⸗ ſchiedenartigſten Studien. Um ſich im Vertrauen auf die Vorſicht zu ſtaͤrken, durchlas er alle reli gioͤfen Werke, die er fand, mit ſtetem Eifer, aber alle Abhandlungen uͤber die

von neuem in die fuͤrchterlichſte

zugleich Magie, um wo moͤglich zu erforſchen, in wie weit es den hoͤlliſchen Geiſtern vergoͤnnt ſey, auf die Schickſale der Menſchen einzuwirken, da er ſich ſeit ſeiner Abreiſe aus dem Schloſſe Montillo gleich ſam uͤberzeugt hielt, ſelbſt in dieſer ungluͤcklichen Lage zu ſeyn. In tiefes Nachdenken uͤber dieſen Gegenſtand verſunken, ſaß er eines Tages in ſeinem Studier⸗ zimmer und erſchrack faſt vor ſeinen ſelbſtgeſchaffe⸗

nen Gedanken. Es war Nachmittag, druͤckende

Hitze waren gekleit Jhuͤr kaunte Mant

hielt, ploͤtz heral dring jetzt Laut auch Sei blich woͤh zui ſtigt eige ſein

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