Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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innerung zuſammenfuhr.Leider! geſchah es unter meinem eigenen Dache; ich habe nun aber keinen Augenblick Zeit, Dir das Wie zu ſagen. Todtenbleich verließ ich ſie, ſchwach nur ſchwebte das Leben mehr auf ihren blaſſen Lippen, da fuhr ich nach einem Wundarzte hieher, den ich jeden Augenblick erwarte, um mit ihm zuruͤck zu kehren. Wiſſe uͤbrigens auch, warum ich Dich beſuchte. Kaum in Madrid angekommen, begegnete mir der Graf Potenza, und ſagte, daß Don Pa⸗ dilla in der letzten Nacht in ſeinem Hauſe an gelangt ſey, um vielleicht hunderte von Spionen auszuſchicken, die ihm von allen Deinen Unter⸗ nehmungen Nachricht bringen ſollten. Huͤte Dich daher! jeder Deiner Schritte wird belauſcht, ſelbſt Deine Beſuche an den Kloſtermauern ſind ſchon ſtadtkuͤndig. Glaube mir, Don Padilla iſt nicht der Mann, mit dem ſich ſcherzen laͤßt. Wie vieles haͤtte ich Dir noch zu ſagen, leider habe ich aber nicht einen Augenblick mehr Zeit!

Kaum hatte Denia geendet, ſo wurde der Wundarzt angemeldet. Mit ungeſtuͤmer Eile fuhr jener in die Hoͤhe und fragte Antonio, ob er ihn nicht nach ſeinem Landhauſe begleiren wolle?

So groß auch meine Neugierde iſt, die Ur⸗ ſache Deiner That zu erfahren, ſo moͤchte ich doch

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nich mein mit los