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Cäcilie, wieder ruhig geworden, lächelte bejahend. „So oft ich mich wirklich wundere.“
„Und— zeigen Sie den Perſonen, die Sie kennen
„Es mißfallen mir nicht oft Perſonen ſo wie Fräu⸗ lein Ellrich.“
„Und doch iſt es eine Collegin, denn ich hoffe, Sie ſchreiben weiter, und jetzt ſchon iſt es eine Mitbe⸗ ſtreberin. Was Sie unternehmen wollen, hat ſie be⸗ reits unternommen, ſie lebt allein, ſelbſtſtändig und— iſt Mädchen.“
„Und zwanzig Jahr älter als ich.“
„Was wollen Sie damit ſagen?“
„Daß es bei ihr gerade nicht viel zu bedeuten habe, wie ſie lebt.“
„Sind Sie nicht zu raſch mit Ihrem Aburtheilen fertig? Fräulein Ellrich iſt noch keinesweges über die Gefahren hinaus, welche eine ſolche weibliche Stellung umlagern. Im Gegentheil—“ Grunow hielt inne, denn zum erſten Mal hörte er Cäcilie lachen. Ihr Lachen klang friſch und hell, wie das eines Kindes.
„Nun,“ ſagte er mit gelaſſenem Humor,„ich ſehe ſchon, für Fräulein Ellrich iſt bei Ihnen nicht zu plai⸗ diren. Aber was ſagen Sie zu Fräulein von Wartens⸗ leben?“


