Teil eines Werkes 
1. Th. (1863)
Entstehung
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„Sehr lang, ſehr dunkel, ſehr gutmüthig, Mous⸗ quetaire,“„Gascogner,“ warf Devries dazwiſchen.

„Vielleicht, aber auf eine koloſſale, grandioſe Art, die mir ungemein gefallen hat.“

„Und ſein Sohn?“ fragte Wiesner.„Sie gehen in Ihrem Buche über ſeine Perſon ganz hinweg.“

„Ich wollte nicht ſagen, daß er ganz wie ein Employé ausſehe, oder noch ſchlimmer, wie ein Epicier.“ „Wie iſt das nur möglich!“

„Dergleichen Widerſprüche kommen einem wohl öfter vor,“ antwortete Cäcilie ohne Ironie, obwohl niemand weniger einem dramatiſchen Dichter glich, als Dr. Wiesner. Sie fand es auch, aber ſie dachte, er müßte es gleichfalls wiſſen. Als er ihr ſeine feſte Ueberzeugung zu erkennen gab, es müſſe jedem Men⸗ ſchen das Maß ſeines geiſtigen Vermögens auf der Stirn verzeichnet ſtehen, blickte ſie ihn zuerſt mit Er⸗ ſtaunen, dann mit Theilnahme an. Wenn er nicht mehr konnte, als ſeine Stirn verſprach, ſo war nicht viel Ausſicht zu einer faſſenden Wirkung ſeines Dramas.

Er ſchien anderer Meinung, er lächelte mit Sie⸗ gesgewißheit auf den großen Schauſpieler hinab, an deſſen Stuhllehne ſeine Hand ruhte.„Devries!“ rief er mit einer theatraliſchen Emphaſe,„ich bin ein Teufel, denn ich bin ein Journaliſt!“