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genter aus, als der Bruder, ſelbſt jetzt noch, und da⸗ mals beklagte er ſich wirklich über die Unmöglichkeit eine Carriere zu machen. Ich dachte, es wäre ihm Ernſt, ich mocht' ihn gern, vielleicht war ich ihm ſelbſt
gut— er war mein erſter Courmacher geweſen.“ Sie zog eine Geisblattranke vom Gitter los, und ſpielte damit— dergleichen war bei Cäcilien ſo ungewöhnlich,
daß es ſo gut wie ein Geſtändniß war. Die Präſi⸗ dentin ſagte:„Du brauchſt Dich nicht zu ſchämen, Cilla, Du könnteſt ſchlechter fahren als mit Seraph.“
Cäcilie antwortete ruhig:„ich ſchäme mich gar nicht. Warum ſoll ich nicht eine Zuneigung gehabt haben? Seraph that mir leid und gefiel mir, ich ſchlug ihm vor, ich wollte ihm ſo viel vorſchießen, daß er nach: Lüttich gehen, dort die techniſche Schule und dann die der Mineurs beſuchen und nachher mit meinen Kapitalien den Betrieb einer Grube in Angriff nehmen ſollte. Ich wollte das Geld geben, er ſollte ſeine Arbeit dazu thun, glaubſt Du, er nahm's an? Seine Eltern würden das nie überwinden, daß er ſich der Induſtrie widme, derogirte u. ſ. w. Hauptſächlich war's wohl die praktiſche Lehrzeit, die ihn erſchreckte. Er unter der Erde! Er fragte mich ganz naiv, warum wir denn nicht Gruben oder dergleichen haben könnten, ohne uns anders daran zu betheiligen, als mit den Kapitalien und dem Gewinn.


