— 30½ und ich ſah, daß ſie es, in einem Augen⸗ blik, wo ſie ſich unbemerkt glaubte, leiſe an ihre Lippen druͤkte.„Endlich hoͤrten wir Fernantens Stimme. Meine Schweſter fuhr zuſammen.—„Nur einen Augen⸗ blik!“ rief ſie,„ich bin zu geruͤhrt, und Thraͤnen floſſen uͤber ihre Wangen: „Adele 3 werde ich ſeine Gegenwart er⸗ tragen kdͤnnen?— Aber er war bei uns, eh ich es zu werhindern Zeit hatte.— „Sind Sie es?“ ſagte Marie.— Das ergriff mich; es ſchien, daß ſie ihn nicht erkennte. Doch reichte ſie ihm die Hand.—— „Sie ſehen,“ ſezte ſie hinzu,* daß alles einen Anſchein von Feſtlichkeit, von Schmuk hat, das iſt um Ihretwillen. Erinnern Sie ſich, daß es heute ein Jahr iſt.).?“ Wir baten ſie, dieſes Andenken ein wenig zu entfernen, wir gaben ihr Hoffnung, in⸗
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Marie von Sinclair / Aus d. Franz. übers. von L. F. Huber
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