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Marie von Sinclair / Aus d. Franz. übers. von L. F. Huber
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und die Troſtgebende hatte ſelbſt den Troſt ſo nothig! Wie ich Marien ſagte, daß er kommen wuͤrde, deſſen Gegenwart ſie ſo ſehn⸗ lich wünſchte, ward ſie von dieſer Hoffnung neu belebt. Es ſcheint als ob ihr Herz, das an ihrer Zerſtorung ſo viel Theil hatte, ihr durch ſeine Zufriedenheit einige Kraͤfte mit⸗ theilte. Allein was ſie bei Fernancens An⸗ kunft empfand, laͤßt ſich nicht beſchreiben. Man muß geliebt, man muß die Qualen der Abweſenheit gekannt haben: eine Beſchreibung wuͤrde jeden Begriff davon ſchwaͤchen. Schon einige Zeit vor Fernancens An⸗ kunft verließ Marie nicht mehr das Bett; allein ſie hatte die Tage genau nachgezaͤhlt. Sie wußte, wenn er in Nizza eintreffen muͤß⸗ te, und ſchon am Morgen wollte ſie auf einen Sopha an das Fenſter gebracht ſeyn, von