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Marie von Sinclair / Aus d. Franz. übers. von L. F. Huber
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ſen glaubte, es ſei faſt unmoͤglich, ſie zu ret⸗ ten. Ihr Blut war in einer ſo heftigen Wal⸗ lung, daß ſie oͤftere Blutſtuͤrze hatte. Ihr Herz brauchte ſich nur mit einer lebhaften Er⸗ innerung zu beſchaͤftigen, um ſolche Anfaͤlle zu peranlaſſen, und weit entfernt, daß ſeine Reizbarkeit haͤtte abnehmen ſollen, ward es taͤglich nur gluͤhender von Liebe.

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Ganz ausſchließend mit ihrer Leidenſchaft, mit dem Verlangen, Fernancen wieder zu ſehen, beſchaͤftigt, brachte ſie oft ganze Stun⸗

den in tiefem Nachdenken zu, ohne daß es

moͤglich war, ſie zu zerſtreuen, ohne daß ich, wenn ich nicht von Fernaucen ſprach, eine Antwort von ihr erhalten konnte. Auf dieſe Weiſe zwang ſie mich wider meinen Willen, von ihm zu ſprechen. Er ſchrieb ihr oft, denn ſie hatte es vor ihrer Abreiſe von ihm

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