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Marie von Sinclair / Aus d. Franz. übers. von L. F. Huber
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unerſchuͤtterlich. Ich verwarf alle Mittel, die ſie anwendete, um mich zu uͤberreden: ihre Drohungen, mir ihr Herz zu entziehen, ihren Zorn, ihre Liebkoſungen, ihre Thräͤ⸗ nen und alle Sophismen, die verzweifelnde Liebe ihr eingab. Ich wollte ihr nicht ein⸗ mal den Aufſchub von einigen Tagen geſtat⸗ ten; ich ſagte ihr, wenn ſie darauf beſtuͤnde zu bleiben, ſo wuͤrde ich ihren Vater unter⸗ richten, und dann wuͤrden wir Fernancen, wenn er die Schwaͤche haͤtte in Souvre zu bleiben, ſchon zur Abreiſe zwingen.

Ach was habe ich dabei gewonnen, ſo ſtreng, ſo barbariſch gegen meine Schweſter geweſen zu ſeyn! Ich habe ihr armes Herz ſehr vergeblich zerriſen. Ich muß mir vorwerfen, ihr die lezten Leiden ihres Le⸗ bens verurſacht zu haben. Kam es mir zu,