nicht anzubeten, uͤber anſer Schikſal ent⸗ ſchiede. Ich fuͤhlte das Beduͤrfniß der Nache, das Beduͤrfniß, dem Stolze, den ich ihm zutraute, nicht dienſtbar zu ſeyn. Ich waffnete mich mit allem Hochgefuͤhl, womit ich meine Schweſter, dieſes unter⸗ jochte, hingegebene Herz, das ich doch mit aller Zaͤrtlichkeit des meinen beklagte, zu durchdringen gewuͤnſcht haͤtte: ich machte neue Betrachtungen. Der Einfluß, den die Zerſtreuung der Reiſe auf eine ſo gar nicht mehr freie befangne Einbildungkraft haben konnte, die Ortsveraͤnderung, eine beſſere Geſundheit, die zur Ertragung von Seelen⸗ leiden mehr Muth und Kraͤfte geben wuͤrde, beſtimmten mich. Ich hielt mich fuͤr uͤber⸗ zeugt, daß ich, ohne eine Auſtrengung, die meine lezte Zuflucht war, in zwei Monaten meine Schweſter verlieren muͤßte. Ich ward
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Marie von Sinclair / Aus d. Franz. übers. von L. F. Huber
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