38 Begebenheit dazwiſchen fuͤhrte, die es nicht in unſerer Macht ſtand zu vermeiden, und die meiner Schweſter Frieden auf ewig zerſtoͤrte.
Eines Morgens kam ſie fruͤher wie ge⸗ woͤhnlich zu mir: ſie haͤtte, ſagte ſie mir, zwei Briefe erhalten, den einen von ihrem Vater dem Herrn von Souvre⸗„ der auf ſei⸗ nen vierzig Linues von Paris gelegnen Guͤtern lebte, den andern von einer Verwandtin, deren Vormund er war„ und die bei ihm lebte. Er hatte Marien ſchon ſeit einiger Zeit ſehr dringend gebeten zu ihnen zu kommen. Sie haͤtte wenig darauf geachtet; allein dies⸗ mal bat Herr von Souvre“ mit ſolch einem Ernſt, daß kein Mittel ihm nicht zu willfah⸗ ren uͤbrig blieb. Er forderte unverzuͤglichen Gehorſam, er machte eine Pflicht daraus. Ein Geheimniß das Marien ſehr intereſſire,


