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Marie von Sinclair / Aus d. Franz. übers. von L. F. Huber
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11 begleitete. Die Zeit war mir zu ihrer Hei⸗ lung behuͤlflich geweſen; bald genoſſen wir, obſchon mit vieler Zuruͤkhaltung, die Vergnuͤ⸗ gungen unſers Alters. Marie war um mehr wie ein Jahr aͤlter als ich; ich war damals ein und zwanzig Jahre, und ſie hatte eben ihr drei und zwanzigſtes Jahr angetreten.

Ich ſagte Ihnen noch nicht, daß ſie ſchoͤn war; das waͤre auch nicht die eigentliche Wahrheit; es war in ihrer ganzen Geſtalt etwas, das mehr als Schoͤnheit bezauberte. Ihre Zuͤge waren nicht regelmaͤßig, und doch waͤre es ſchwer geweſen, uͤber ihre Fehler zu entſcheiden. Man kann groͤßere, von mehr Feuer glaͤnzende Augen haben als die ihrigen, aber ruͤhrendere giebt es nicht. Sie waren von einer Art Unruhe, einer Trauer uͤber⸗ ſchattet, welche die Begierde einfloßte, dieſes