Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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in ihre Kammer, nachdem er die andern Zimmer ge⸗ pluͤndert hatte, und behandelte ſie mit ſchimpflicher Frechheit. Sie ſchrie und kaͤmpfte eine Zeitlang ver⸗ gebens, bis endlich die Bedienten, die Crohoore an⸗ fuͤhrte, hereinſtuͤrzten und ſie retteten. Der ſchaͤnd⸗ liche Raͤuber entkam durch ein offnes Fenſter. Er trug eine Larve, aber in dem graͤßlichen Widerſtand fiel ſie ihm vom Geſicht, und Miß Lovett konnte da⸗ her mit Gewißheit ſchwoͤren, wie ſie in ihrem vorigen Affidavit gethan hat, in Betreff der Beſchaffenheit ſei⸗ nes Geſichts, da die ſcheußliche Wunde an ſeiner Kinn⸗ backe ſolches ſo ſonderbar auszeichnete.

Pierce Shea erinnerte ſich hier ſeiner Prophezei⸗ hung, als er ihm die Wunde verſetzte, naͤmlich, daß ſie ihn wohl einſt mit Gottes Huͤlfe zum Galgen verhelfen wuͤrde.“

Ein Bedienter, der jetzt vorgeladen wurde, beſtaͤ⸗ tigte Miß Lovett's Zeugniß durch das ſeinige. Er be⸗ richtete, daß die Raͤuber ihn und die andern Bedienten banden, ſobald ſie in das Haus ſeines Herren kamen, und daß ſie ſie insgeſammt in eine Stube einſperrten, waͤhrend ſie den uͤbrigen Theil des Hauſes pluͤnderten. Als wir nun in dieſem Zuſtand da lagen, kam ploͤtz⸗ lich ein fremder Menſch durch ein Fenſter des Hinter⸗ hauſes, zerſchnitt die Stricke die uns banden, und fuͤhrte uns an, unſre junge Dame zu befreien, und dieſer Crohoore war der Mann, der uns anfuͤhrte.“

„Ja,“ ſagte Sheemun,„die Nacht, als Herr Lovett beſtohlen wurde, befand ich mich mit Crohoore,