Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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ſend Mal vorher angekuͤndigt hatte, und welches noch⸗ mals durch die Luft bebte, und doppelt laut ausbrach.

Im naͤchſten Augenblick ſtand Herr B. bei Pierce Shea, und half den Strick zerreißen, der ihn band, nahm ihn freundſchaftlich und triumphirend bei den Haͤnden, und ſprach ſchnell zu Ohren, die ihn aber nicht hoͤrten.— Wir haben nicht verſucht zu be⸗ ſchreiben, was die letzten Minuten in Sheas Herz vorging, noch wollen wir es jetzt verſuchen. Fuͤr all unſere vorhergehenden Darſtellungen lagen die That⸗ ſachen ſichtbar vor unſern Augen; aber in dieſem Fall mußte die Einbildungskraft allein wirken, und bloße Einbildungskraft kann unmoͤglich in die tiefen Ge⸗ heimniſſe der menſchlichen Seele dringen, waͤhrend eines ſolchen Wettſtreits der Gefuͤhle. Wir wollen uns daher begnuͤgen blos Pierce Sheas Anſehn in die⸗ ſem wichtigen Moment zu beſchreiben. Er ſprach kein Wort, und bewegte ſich nicht; er ſtarrte mit einer bit⸗ tenden Miene um ſich her, und ſchien es nicht zu glauben, daß ſein Leben gerettet war, und ihm eine lange Ausſicht gluͤcklicher Tage bevorſtand. Er hatte bereits eine Bekanntſchaft mit dem Tode geſtiftet; ſie hatten ſich gleichſam begruͤßt an der wahren Graͤnze der unbekannten Welt; der Juͤngling hatte ſich bereits von den ihm bekannten Wirklichkeiten dieſer Welt ab⸗ gewandt; ſein Auge war von dem Licht der Sonne abgezogen, und ſein Ohr verſchloſſen gegen jeden froͤh⸗ lichen Ton; Hoffnung hatte ſein Herz voͤllig verlaſſen, die letzte letzte Hoffnung des Lebens. Ja, er waͤhnte