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und laß mich ſterben, wie es einem Chriſten ge⸗ buͤhrt.“
Er beugte ſein Haupt, und ihre Wangen be⸗ ruͤhrten ſich blos, denn Alley faßte nur ein Wort ſei⸗ ner Rede:—„ſterben!— ſterben!“— Sie wie⸗ derholte dieſe Worte in Toͤnen, die bis zum Himmel aufſtiegen. Dieſe ganze Zeit ſchien der Vogt auf etwas zu horchen, oder etwas in der Entfernung ent⸗ gegen zu ſehn, ſo daß er wenig auf die Scene achtete, der er ſo nahe war. In dieſem Augenblick wurde Alleys ſchreckliches Geſchrei durch ein ſchwaches fernes Jauchzen unterbrochen, und der Vogt ſtrich den Boden mit ſeinem Stabe, und klatſchte freudig in die Haͤnde. Alle Koͤpfe kehrten ſich nach der Richtung, woher das Jauchzen kam, und Pierce nebſt ſeiner Geliebten blieben ſtumm und bewegungslos ſtehn, gerade wie zwei Statuen.
Der Ausruf wurde wiederholt und wiederholt, naͤher und naͤher, ja es ſchien eher ein ununterbroche⸗ ner Ausbruch menſchlicher Stimmen, als ein abge⸗ brochenes Jauchzen. Die Volksmenge brach in eine lebhaftere Handlung aus, ſchwieg nicht laͤnger, ſondern ſprach erſt leiſe, dann lauter und lauter, und fragte oder antwortete, bis endlich der Vorderſte des laufen⸗ den Volks nahe genug kam, das ſegensreiche Wort denen mitzutheilen, die nahe beim Galgen ſtanden, und alle Gegenwaͤrtigen brachen in ein hinreißendes Freu⸗ dengeſchrei aus;—„Friſt!— Aufſchub!“— riefen ſie Alle aus, ſprangen umher, warfen ihre Huͤte und
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