Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Beinkleider, die dicht anlagen, weiße Struͤmpfe und

Schuhe mit Schnallen. Sein Haupt war entbloͤßt, und ſein langes lichtes Haar, anſtaͤndig zuruͤck gekaͤmmt, fiel in Locken um ſein Geſicht und ſeine Schultern. Im Augenblick, als der junge Menſch erſchien, war er mit einer Scharlachroͤthe bedeckt, die das brennende Fieber vermiſchter Empfindungen, die in ſeinem In⸗ nern herrſchten, das natuͤrliche Entſetzen vor ſeinem Schickſal, und ſein religioͤſes Beſtreben ſolches maͤnn⸗ lich zu ertragen anzeigten. Sobald ſein Auge aber die gaffende Menge ſah, ſchlug er es nieder und ſeine Wangen wurden bleich wie der Tod. Dieſe Veraͤn⸗ derung entſtand jedoch keinesweges aus moraliſcher Zaghaftigkeit, auch bemeiſterte er ſich bald wieder, und er uͤberblickte zum zweiten Male mit mehr Ruhe die tauſend Geſchoͤpfe, die ihn ſo fonderbar und ſo furcht⸗ ſam anſahen. Sein Antlitz nahm dann einen Aus⸗ druck an, der mit dem reſignirten Zuſtand ſeiner vor⸗ hergehenden Gedanken uͤbereinſtimmte, und welcher, nebſt ſeiner maͤnnlichen Geſtalt, allgemeines Mitleiden erregte. Doch Alles war bald wieder in Ordnungz die Soldaten ſchloſſen ihn und ſeinen Beichtvater ein. Seine Arme waren gebunden, der Linke war jedoch in den des ehrwuͤrdigen Begleiters geſchlungen, und in ſeiner rechten Hand hielt er ein We ſo⸗ ging t die Ka valkade vorwaͤrts. o em Der Vogt mit ſeinem weißen Stabe, zund der

muͤrriſche Kerkermeiſter, gingen vor ihm her; eine

Karre, die Piercens Sarg enthielt, und ſeinen Scharf⸗

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