Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Waͤhrend er ſeine Augen weit genug oͤffnete, um Alles bemerken zu koͤnnen, bewegte ſich die verraͤthe⸗ riſche Flamme von einer Seite zur andern, als wenn ſie ihn necken wollte, bis ſie endlich ganz verſchwand, und ihn in voͤlliger Finſterniß ließ, ſo daß er nicht faͤhig war, irgend einen Gegenſtand zu ſehn; ja es gab nirgend einen Gegenſtand zu ſehn, und er ſank nieder in traurigen Vorgefuͤhlen, die ſein Herz be⸗ klemmter und ſeinen Kopf noch ſchwerfaͤlliger machten. Doch ploͤtzlich unterbrachen die lebhaften, wohltoͤnenden Laute einer Sackpfeife dies fuͤrchterliche Stillſchweigen. Er ſpannte ſeine Ohren, und war nun uͤber allen Zweifel gewiß, daß dieſe Lieblingstoͤne, die ihm jetzt erfreulicher, als je klangen, nicht aus großer Entfer⸗ nung kamen. Dies war ihm ein himmliſcher Troſt; er ſtand nun wieder auf, und kroch und ſchleppte ſich hin nach der Richtung, woher die Muſik kam. Als er ſich ihr naͤherte,— denn ſie wurde hoͤrbar lauter,— erreichten Lachen, Singen und Geſpraͤche Sheeums vergnuͤgtes Ohr. Ein hoher Huͤgel hemmte ſeine Fort⸗ ſchritte, aber er eilte unterdeß um denſelben herum zu kommen, und als er den Fuß des kleinen Huͤgels er⸗ reicht hatte, blendete eine unerwartet glaͤnzende, feſtliche Scene, nur wenige Schritte vor ihm, ſeine Augen, und entzuͤckte ſeine Sinne.

Es waren keine Wachslichter, auch wußte er wohl, daß der Mond nicht ſchien, und an die Sonne war noch gar nicht zu denken. Doch der Ort, und der Ort allein, wo ſich eine Menge Maͤnnchen