Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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choch der je gebettelt hat. Aber Shaun haſt du Pierce Shea auf dem Jahrmarkt geſehn?“

„Ich geſtehe, daß ich ihn geſehn habe.“

„Wohl, ſieh dich wieder nach ihm um: denn wenn man ihn in einer Stunde noch in dieſer Stadt ſieht, ſo wird er dem Scharfrichter etwas zu thun geben. Dies hab' ich auf meinen Wegen erfahren, und beim naͤchſten Krug Aele werde ich dir erzaͤhlen, wie ich dieſe Nachricht erhalten habe. Aber eile nur zu ihm, ſonſt kriegen wir ihn nicht in unſere Haͤnde, und das wuͤrde Crohoore verteufelt aufbringen.“

„Bei der Seele meines Vaters, wer er auch ge⸗ weſen ſeyn mag, und wo er auch jetzt iſt, ſie ſollen ihn nicht auf dieſe Weiſe uns entziehn.“

„Wohl denn, pack' dich mit deinem Gerippe fort, und thue dein Werk.“ Und Shaun eilte in die Hauptſtraße, wo er in klagenden Cadenzen eine irlaͤn⸗ diſche Elegie abſang, in welcher dargethan wurde, daß ſein Haus, ſein Weib, ſeine beweglichen und unbe⸗ weglichen Beſitzungen verbrannt, und ſeine vierzehn Kinder geſengt worden waren, und daß ſeine eigenen Arme und ſeine Bruſt in der Bemuͤhung ſie zu retten, dergeſtalt gelitten hatten, wie jeder mitleidige Menſch wohl ſehn koͤnnte. Hierauf zeigte er ſeine Haͤnde und Fauſtgelenke, die von ſeiner Geburt an verkruͤppelt ge⸗ weſen waren, und flehete in Reimen den Beiſtand der Zuhoͤrer an.

Pierce Shea hatte an dem Tage wirklich den Jahrmarkt beſucht, wo er mit Entſetzen die Nachricht