Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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Feldern und Fluͤſſen, und den gepflaſterten Straßen uͤber die ſie ſchreiten,— kann leicht die Thiere guter Weiden, von des Huͤttenbewohners halbverhungerter Kuh unterſcheiden, die ihren ſchleppenden Weg langſam fort⸗ ſetzt, ohne ſich umzuſehn, unbekuͤmmert wohin ſie geht, da keine Veraͤnderung ihren Zuſtand verſchlim⸗ mern kann. Alles dies laͤßt ſich gleichfalls auf den Knecht anwenden, der ſo mager iſt, als Alles was er begleitet. Sein zerlumpter Anzug, ſein kriechender, ſchleppender Schritt und ſein nichtsſagendes Geſicht, zeigen augenblicklich die vernichtete Geiſteskraft an, die Folge der Armuth und des Mangels an Selbſtſchaͤtzung. Man koͤnnte gleichfalls den ſtaͤrkſten Kontraſt bemer⸗ ken in aͤußerm Wohlſeyn und innerer Zufriedenheit der wohlgemaͤſteten Schweine und ihrer magern Eigen⸗ thuͤmer, zwiſchen welchen manche ſeltſame und laͤcher⸗ liche Kaͤmpfe entſtanden, da ſie ſich zuweilen eine Stunde herumbalgten.

Außer dieſen Hauptartikeln, bot der Jahrmarkt in Kilkenny noch mehrere andere Dinge feil, den laͤnd⸗ lichen Kaͤufer zu reizen. Boͤttcher, Schuſter, Hut⸗ macher und Tiſchler boten die mannichfaltigen Erzeug⸗ niſſe ihrer Geſchicklichkeit dar. Schoͤne Toͤpferwaare glaͤnzte umher, und zur Zeit als wir jung waren, ſahn wir auch wohl ſtarke zinnerne Teller und Schuͤſſeln ausgeſtellt, auch zweihaͤndige Quarttoͤpfe und halbe Quarttoͤpfe; aber nun hat der Gebrauch des irdenen Gefaͤßes dieſe dauerhaften Dinge verdraͤngt, die jetzt blos noch als erbliche Zierden eines laͤndlichen Schranks