Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
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gan, nannte ſie wegen ihrer vielen Streitigkeiten uͤber Mollys Schwein und Chriſtiens Brut junger Enten veraͤchtlicher Weiſe, und in Beziehung auf ihre kleine Geſtalt, Chreeſteena, das heißt kleine Chriſtien; denn Molly hatte ein junges Schwein, das zuweilen eins von Chriſteens kleinen Enten ſchmaußte, woruͤber dieſe mit vieler Schnellzuͤngigkeit, ſowohl uͤber das Schwein als uͤber die Beſitzerin deſſelben, herzog, und Molly vertheidigte ihr Lieblingsthier, indem ſie ſeine Jugend und ſeinen Mangel an Vernunft als Entſchuldigung anfuͤhrte. Endlich kams zu ſcharfen Worten, Chree⸗ ſteena wollte keinen Beinamen auf ſich ſitzen laſſen, und ſie nannte Molly eine Virago. Denn Chriſtien war einſt mit dem Gepaͤcke eines Soldaten gereiſt, wo ſie gut Engliſch lernte. Doch dieſe Abweichung gehoͤrt eigentlich nicht fuͤr unſern gegenwaͤrtigen Zweck.

Chreeſtheena war funfzig, und ihre Mutter hundert Jahr alt. Sie waren Beide unermuͤdete Spinnerin⸗ nen; die Eine ſpann am Rocken, die Andere am Rade. Die Erzeugniſſe dieſer ewigen Betriebſamkeit wur⸗ den zu groben Bettdecken, groben Betttuͤchern und Bettuͤberzuͤgen verarbeitet. Chreeſteena hatte drei Ehe⸗ maͤnner gehabt, und man ſagte ſich heimlich ins Ohr, daß ſie ſich nach einem Vierten umſaͤhe; doch, wie wir ſchon geſagt haben, ſolche Dinge gehn uns nichts an, und wir erwaͤhnen dies blos um zu ſagen, daß ſie ihren zweiten Mann mit einem Beile verſah, welches ſie von einem benachbarten Boͤttcher borgte, um ſpitzige Stuͤcke Eichenholz auszuhacken, und ſie in klei⸗

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