Teil eines Werkes 
2. Theil (1828)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Aℳ 8

ſein Wohlwollen und ſeine Erkenntlichkeit erregten, und endlich ihm warme Liebe einfloͤßten. Bridge gab ihm gewoͤhnlich einen Schluck Milch, wenn ſie ihm des Morgens begegnete, nachdem ſie die Kuͤhe gemolken hatte; ſie verſaͤumte keine Gelegenheit, ihm auf Jahr⸗ maͤrkten oder Kirmſen irgend einen Leckerbiſſen zuzu⸗ ſtecken. Einſt kaufte ſie ihm zum Andenken ein paar rothe Strumpfbaͤnder, und knuͤpfte ſie mit ihren eignen Haͤnden an. Auch trug ſie Andy den groͤßern Theil eines Tages, aber wir ſchaͤmen uns ſeinetwegen, be⸗ kennen zu muͤſſen, daß er ſie am naͤchſten Tage weg⸗ ſchmiß, da ſie zu unbequem um ſeine Kniee laͤgen, und ihm eine Erkaͤltung zuziehn koͤnnten, weil ſie die Struͤmpfe aufwaͤrts hielten, woran er gar nicht ge⸗ woͤhnt waͤre. Auf dem Wege zu einem Tanze,(und Andy war ein verhenkert guter Taͤnzer; auch ſtand ihm Bridge Chree in dieſer Kunſt nicht nach, daß heißt, ſie ſparten keine Muͤhe dabei, und hielten es auch einen Tag und eine Nacht aus;) auf dem Wege alſo ſammelte er den Muth, ſeine Liebe zu geſtehn, wobei er uͤber ihren Kopf den naͤmlichen Stock ſchwang, gegen den ſie ſo viele Verbindlichkeiten hatte, und der daher einen Theil der Achtung beſaß, die ſie fuͤr ſeinen Beſitzer hegte. Er ſagte ihr gerade heraus:„daß er ſie lieber haͤtte, als die ganze uͤbrige Welt, Pierce Shea jedoch ausgenommen, und ſeine eigne Mutter, auch wollte er ſich gern und willig fuͤr dieſe drei Perſonen mit dem halben Kirchſpiel herumhauen.“ Die Antwort auf dieſe zaͤrtliche Erklaͤrung war,„daß

—