aber ſein Gefuͤhl uͤberwaͤltigte ihn beinahe, als er um ſich her blickte,—„ich habe blos einen Auftrag von Eurem Sohn.“—
Sie kam naͤher und richtete feſt ihr Auge auf ihn.„Von meinem Sohn?— Und wes fuͤr einen Auftrag von meinem Sohn?— Ich habe ihn die vorige Nacht nicht geſehn, aber meine Traͤume waren voll von Terenz.— Euer Geſicht erſchreckt mich, junger Mann,— ſprich aus, was du zu ſagen haſt.“
„Mein Geſicht ſollte die Wehmuth meines Her⸗ zens zeigen,“ ſagte Pierce mit gebrochener Stimme, und er uͤberreichte ihr den kleinen Nachlaß.
„Glorreicher Gott!— Ich traͤumte, daß ich bei ſeinem Leichnam ſaß.— Und in dieſem Augen⸗ blick ſah ich ſeinen Sarg in jenem kleinen Feuer.“— Sie ergriff ſeinen Arm, und blickte wilder und durch⸗ dringender ihm in die Augen.„Mein Sohn todt!— So iſt es,— und hier iſt Blut an Euch,— Ihr ſeyd ſein Moͤrder!“—
„Gott der Barmherzige bewahre mich da⸗ fuͤr!“—
„Aber hat er die alte Mutter und die kleinen Waiſen verlaſſen?“— Dies fragte ſie im Tone unausſprechlichen Jammers, und ihre Thraͤnen floſſen ſchnell.
„Jeſus Chriſt ſteh' Euch bei!“ ſagte Pierce und bedeckte ſein Geſicht mit ſeinen Haͤnden.
210„
„Das iſt gar nicht noͤthig, meine gute Frau,“—


