Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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176 reien auf ihrem Wege genommen hatten, und ihre Wahl war eben nicht auf die ſchlechteſten gefallen. Die zwei ſchoͤnſten und groͤßten Stuten wurden Doran und Shea zugetheilt; der Anfüͤhrer ſchwang ſich ſo⸗ gleich in den Sattel, und rief aus: 4

„Wohlan, Ihr braven Kerle, beſteigt Eure Pferde und zoͤgert nicht. Der Teufel verzehre den fuͤr ſein Abendeſſen, der zuruͤck bleibt.“

Sie waren ſogleich Alle auf ihren Pferden, und mit einem unterdruͤckten, aber allgemeinen Huzza ſetz⸗ ten ſie in vollem Galopp fort; erſt uͤber Hecken und Zaͤune, die ihnen am naͤchſten lagen, manchmal uͤber ein Stuͤckchen Landſtraße; aber groͤßtentheils uͤber Graͤ⸗ ben, Huͤgel, Vertiefungen, Stroͤme und Moraͤſte, wie boͤſe Geiſter, die in der Nachtluft fahren. Dabei brach ihr tieftoͤnendes„Huzza“ zuweilen auch in wil⸗ den Accenten aus.

Wenige Zufaͤlle ereigneten ſich waͤhrend dieſes unbeſonnenen Reitens, welches um ſo mehr zu be⸗ wundern war, da keiner, ausgenommen Doran und Shea, einen Sattel, oder auch nur einen Zuͤgel hatte, um ſein Pferd zu lenken und zu beherrſchen. Der⸗ jenige war ſchon gluͤcklich genug, der nur einen Strick hatte, und man muß geſtehn, daß ſie unter dieſen Entbehrungen viel Geſchicklichkeit in der Reitkunſt zeig⸗ ten, vielleicht mehr, als eine eingelernte Schwadron Dragoner unter aͤhnlichen Umſtaͤnden darthun koͤnnte.

Sie riefen und riefen ihre Huzza's, als ſie fort⸗ galoppirten, bis nach einer Stunde wilden Reitens die

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