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47 dieſen Landſtrich uͤberwachſen hatten. Crohoore ritt noch einige Zeit durch dieſe Wuͤſten; endlich, nachdem er ſich lange und behutſam umgeſehen hatte, hielt er ploͤtzliich ſtill, ſtieg ab, und half auch der leidenden Alley, ihren beſchwerlichen Sitz zu verlaſſen. Er ſtellte ſie auf die Fuͤße, vergaß aber, daß nicht nur Kaͤlte, Ermuͤdung, und die Angſt ihres Gemuͤths, beſonders aber die Stricke mit denen ihre Fuͤße zuſammen ge⸗ bunden waren, es unmoͤglich machten, daß ſie ſtehen konnte; ſo bald ſie daher den Boden beruͤhrte und ſeiner Stuͤtze beraubt war, fiel ſie der Laͤnge nach nieder. Er buͤckte ſich ungeſaͤumt, hob ſie auf, und ſein verwildertes Gemuͤth ſchien von Mitleid geruͤhrt zu ſein. Leiſe Klagen entfuhren ihm, als er ihre zarten Knoͤchel verletzt und blutend ſah, vom Druck und von der Reibung des dicken Stricks, der ſie zu⸗ ſammen band. Da er auf ſeinen Knieen war, oͤffnete er eiligſt den Strick, machte auch ihre Arme frei, und fuͤhrte ſie einen Schritt vorwaͤrts.
Alley, die an nichts als ihr Ungluͤck dachte, hatte gar nicht bemerkt, daß ſie ſich vor der Thuͤr einer elenden Huͤtte befand, an welcher Crohoore ſtehen blieb, und mit dem Ende einer Piſtole, die er aus dem Buſen zog, laut anklopfte. Eine lange Pauſe erfolgte, ohne irgend eine Antwort. Er klopfte nochmals, und noch lauter, worauf ſich endlich eine kreiſchende, grelle Stimme von innen hoͤren ließ, mit der Frage, wer da waͤre?
„Ich bin es, Crohoore,“ antwortete er; die 7


