Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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Augenblick inne hielt, und dann ausrief:„Seht ihn an! Er kommt um meine Fluͤche zu hoͤren, und ſein Werk zu beſchauen!“ da ſtanden ſie Alle gleichfalls auf, und ſahen ihre hexenmaͤßige Saͤngerin, mit Augen die ihr aus dem Kopfe ſtarrten, und mit ihren duͤrren Armen ausgebreitet auf einen Menſchen hinweiſend, der ſo nahe bei den Leichen ſtand, daß ſeine Hand des alten Mannes Kopf beruͤhrte. Er war ſorgfaͤltig verhuͤllt, und hatte ſein Geſicht abgekehrt; ein zweiter Blick auf die diminutive Geſtalt entdeckte jedoch, wer er war. Eine ſchreckenvolle Pauſe folgte fuͤr einen Augenblick, und Crohoore, denn es war kein Anderer als er, benutzte ihre Bewegungsloſigkeit, druͤckte ſeinen breiten alten Hut uͤber ſein Geſicht, als wenn er ein ſtarkes Gefuͤhl, das ihn zu erſchuͤttern ſchien, ver⸗ bergen wollte, eilte dann ohne Hinderniß durch die Thuͤr, und entwich.

Zuletzt erhob ſich ein wildes Geſchrei unter den Weibern; ſie riefen nach Huͤlfe; aber als dieſe kam, war der Zudringliche lange fort. Niemand konnte ſagen oder auch nur muthmaßen, wie er hatte in das Haus kommen koͤnnen, und als man die Frauen aͤrgerlich fragte, warum ſie nicht fruͤher nach Huͤlfe gerufen haͤtten, behaupteten ſie insgeſammt ernſtlich und feierlich, daß ſeine Gegenwart ihre Sinne betaͤubt und bezaubert haͤtte. Anaſthauſe war vorzuͤglich be⸗ redt und ausdrucksvoll in dieſer Gruppe, und ſie ſagte, von dem Augenblick als ſie Crohoore erblickte, wurde die blaͤuliche Seite ihres Geſichts brennend heiß,