Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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31 ſend Mal beſſer fuͤr dich, dieſen Morgen todt aus⸗ geſtreckt zu liegen, wie die in dem Hauſe!“—

„Wißt Ihr denn etwas von ihr?“ ſagte Pierce. „Wo iſt ſie? Was iſt aus ihr geworden?“

„Wir wiſſen nichts Gewiſſes, lieber Herr Pierce, aber wir haben faſt keinen Zweifel, daß derjenige, der den Vater gemordet, auch die Tochter geſchaͤndet hat,“ antwortete Shamus.

Der junge Liebhaber aͤchzte laut.

„Gott ſteh Euch bei, Ihr habt einen traurigen Weihnachtsfeiertag,“ ſagten ſie einſtimmig.

Es ſchien nun kein Zweifel mehr uͤbrig, wer der grauſame Moͤrder geweſen war.

Die Neuigkeit hatte ſich nun umher verbreitet, und die Nachbarn kamen in Haufen herbei, um ſich durch ihre eigenen erſchrockenen Augen von der Wahr⸗ heit der entſetzlichen Geſchichte zu uͤberzeugen. Unter ihnen befand ſich ein Mann, deſſen Worte das zweite Verbrechen, das man Crohoore beimaß, vollkommen beſtaͤtgten. Er ſagte, daß er ein verlaufenes Schaf aufſuchte, und als er um zwei Uhr nach Mitternacht zu Hauſe ging, hoͤrte er auf der Straße am Fuße des Abhanges, an welchem Anton Doolings Haus ſtand, das ſchnelle Trampeln eines Pferdes hinter ſich. Er wunderte ſich uͤber dieſen ſonderbaren Umſtand, und fuͤrchtete ſich auch, da die Rede ging, daß ſich eine desperate Bande naͤchtlicher Raͤuber irgendwo aufhielt; er verſteckte ſich daher in einen Graben, um den Rei⸗ ter zu beobachten. Der Mond ſchien hell im Feoſt,