Teil eines Werkes 
2 (1818)
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das Geld genommen hatte.“—„Der Greis,“ verſetzte Schiras,„hatte aus Bosheit den Va⸗ ter des Reiters erſchlagen, dieſer aber war dem Hir⸗ tenknabe von ſeinem Vater her das Geld noch ſchul⸗

dig, und ſo iſt die Geld⸗ und Blutſchuld zugleich

getilgt, und das Wiedervergeltungsrecht vollzogen worden. Sey alſo für die Zukunft kein Zweifler oder Tadler des Thuns Gottes. Seine Abſichten im Einzelnen als wie im Ganzen ſind ſtets weiſe und gerecht, ſie mögen vor unſeren Augen noch ſo verworren ſcheinen, ſie löſen und entwickeln ſich für das allgemeine Beſte immer auf. Verehre da⸗ her in Demuth die Wege Gottes, des Herrn.“ Als dieſes Schiras geſagt hatte, verſchwand der⸗ ſelbe vor ſeinen Augen.

Jetzt erkannte Moſes daß er mit einem Engel des Herrn zu thun gehabt hatte. Er fiel auf ſein Angeſicht, bat Gott mit zerknirſchtem Herzen um Verzeihung, dankte demſelben für ſeine bisher er⸗ wieſene Huld und Gnade, und bat ihn, ſeinen Ver⸗ ſtand immer mehr zu erleuchten, und ihm auch fer⸗ ner gnädig und barmherzig zu ſeyn.