Fo und die beiden Witwen, (Eine Chineſiſche Urſage.)
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Fo, der Gott der Chineſer, machte ſſich oft, ſo geht die Sage, ein Feſt daraus, unbekannt auf der Erde umher zu gehen, die Herzen der Sterbli⸗ chen zu prüfen, und mitunter ſchon hier zu belohnen und zu beſtrafen. So kam er einſt ſchlecht gekleidet bei eintretender Nacht vor die Hütte einer armen Witwe, und bat um Einlaß. Die Witwe öffe⸗ nete ſchnell die Thüre dem Flehenden, deſſen ſanfte Stimme ſie ſchon gerührt hatte. Da ſie nun beim — Schelne einer dürftigen Lampe in ein Geſicht blickte„ aus welchem die Redlichkeit ſtrahlte, da ſie hörte, daß er ſich auf ſeinem Wege verirret habe, und daß ihn hungere; führte ſie mitleidig den Fremden in ihr Stübchen, ſetzte ihm vor, was ſie vermochte, ſchürte das Feuer und bereitete ihm ein warmes Lager.—
Der Gaſt ließ ſich das alles gefallen. Er un⸗ terhielt die alte Frau mit belehrenden Geſprächen
und legte ſich, als er zur Genüge gegeſſen und ge⸗
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